Leading House

Die Universität St. Gallen wurde vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) beauftragt, über ihr Institut für Management in Lateinamerika (GIMLA) als Leading House Anreize zu geben und gemeinsame Forschungskooperationsprojekte mit der Region Lateinamerika zu entwickeln.

Leading Houses sind Schweizer Forschungsinstitutionen, die den Auftrag haben, bilaterale Kooperationen zu pflegen und wissenschaftliche Beziehungen zu prioritären Partnern in Schlüsselländern aufzubauen, die ein großes Potenzial für die wissenschaftliche und technologische Expansion der Schweiz darstellen. In ihrer Rolle als Leading House für die Region Lateinamerika vertritt die Universität St. Gallen (i) die Interessen der Schweizer Wissenschaftsgemeinschaft gegenüber ihren lateinamerikanischen Partnern, (ii) berät das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und tauscht mit ihm Erfahrungen aus, (iii) entwickelt und verwaltet Finanzierungsinstrumente zur Förderung der bilateralen Zusammenarbeit zwischen internationalen Teams, (iv) stellt die Kommunikation von Kooperationsmöglichkeiten mit der Schweizer Forschungs- und Innovationsgemeinschaft sicher und arbeitet mit den wissenschaftlichen Abteilungen der lateinamerikanischen und schweizerischen Botschaften sowie mit dem Swissnex-Netzwerk zusammen.

Einen Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten und kommende Ausschreibungen findest du auf dieser Website. Für weitere Informationen und Aktualisierungen zu bestimmten Ausschreibungen und Förderinstrumenten besuche bitte regelmäßig unsere Website oder kontaktiere den Programmadministrator.

Update Forschungsmöglichkeiten

Informationen über den Early Career Grant 2023 werden ab Freitag 24.11.23 um 14h00 CET online gestellt. Abgabetermin ist am 31.01.24 um 23:59 CET.

Leading House Kontakte

Vanessa Boanada Fuchs

Prof. PhD

Director

St.Gallen Institute of Management in Latin America
Av. Paulista 1754, conjunto 153

01 310-200 São Paulo

Letícia Vargas Bento

Ph.D.

Program Manager, Research Programs

GIMLA, c/o CLS-HSG, Leading House for Latin America
Büro 51-7004
Müller-Friedberg-Strasse 6/8
9000 St. Gallen

Rocío Robinson

PhD

Program Manager, Innovation Programs

GIMLA, c/o CLS-HSG, Leading House for Latin America / SSLAS
Büro 51-7004
Müller-Friedberg-Strasse 6/8
9000 St. Gallen

Andrea Güpfert

Administrator, Research Programs

GIMLA, c/o CLS-HSG, Leading House for Latin America
Büro 51-7004
Müller-Friedberg-Strasse 6/8
9000 St. Gallen

Leading House: Kurz und bündig

Im Leading-House-Modell werden ausgewählte Schweizer Hochschulen vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) beauftragt, im Rahmen der bilateralen Programme Kooperationsinstrumente für die Anschubfinanzierung und innovative Pilotprojekte einzurichten. Dies hat sich als ein nützliches und effizientes Format erwiesen, um privilegierte Kontakte zu knüpfen und neue Instrumente der Forschungs- und Innovationszusammenarbeit zu testen. Zwischen 2017 und 2020 wurden mehr als 500 Pilotforschungs- und Innovationsaktivitäten mit diesen neuen Ländern und Regionen gefördert. In Absprache mit der Rektorenkonferenz swissuniversities hat die Universität St.Gallen für den Zeitraum 2021 bis 2024 das Leading House in Lateinamerika (von der SERI Webseite) beauftragt.

Förderungsmöglichkeiten

Die Early Career Grants (ECG) zielen darauf ab, die Forschung in allen lateinamerikanischen Ländern zu fördern und Feldforschung in der Region zu unterstützen

Das Academia-Industry Training (AIT) ist ein Startup-Accelerator-Programm zur Förderung junger Wissenschaftler/innen aus der Schweiz, Brasilien, Kolumbien und Mexiko.

Das Ziel des Consolidation Grant (COG) ist es, fortgeschrittene, solide Projekte zu fördern, die die Lücke zwischen kleineren Instrumenten und größeren Förderaufrufen (z.B. SNF-Projekten) schließen.

Das Ziel der Forschungspartnerschaftsstipendien (RPG) ist es, den wissenschaftlichen Austausch zwischen Forschern aus schweizerischen und lateinamerikanischen Institutionen in allen Disziplinen zu stärken oder zu initiieren, indem sie ihnen ermöglichen, gemeinsam Vorlaufforschung zu betreiben und Treffen, Konferenzen oder Workshops zu organisieren.

Aktuelle Ausschreibungen

Der Early Career Grant (ECG), früher Mobilitätszuschuss genannt, richtet sich speziell an Nachwuchsforscher (PostDocs und Doktoranden). Es ermöglicht die Integration der nächsten Generation von Wissenschaftlern in die internationale Zusammenarbeit, hilft beim Aufbau neuer Netzwerke durch persönliche Kontakte und gegenseitiges Vertrauen und macht Partnerschaften nachhaltiger. Early Career Grants bieten eine Möglichkeit, Schweizer Forscher/innen zu ermutigen, ihre Studien mit einem Aufenthalt und Feldforschung in Lateinamerika zu bereichern, ohne Teil eines Teams oder einer akademischen Gruppe sein zu müssen. Das Stipendium ermöglicht einen Forschungsaufenthalt von bis zu drei Monaten.

  • für Projekte von bis zu CHF 7'000
  • Bewerbungung ab 24.11.2023 14h00 CET bis 31.01.2024 23h59 CET möglich
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